Verband Österreichischer Stuckateur- & Trockenbauunternehmungen

Neues Tuxer Ferner Haus

  • Tuxer Fernerhaus
    Tuxer Fernerhaus
    © Knauf / M. Possert
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    Tuxer Fernerhaus
    © Knauf / M. Possert
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    Tuxer Fernerhaus
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Symbiose zwischen alt und neu  auf  2660m

Das im Jahr 1969 errichtete Tuxer Fernerhaus wurde bereits in den Jahren 1982 und 1997 erweitert und renoviert. Der letztjährige  Umbau hat aber alles bisherige übertroffen. Mit einer Bauzeit von rund 6 Monaten bringt das neue Tuxer Fernerhaus nicht nur eine Komfortverbesserung für alle Gäste mit sich, sondern erfüllt auch viele langgehegte Kundenwünsche. So wird das neue Herzstück des Restaurants beispielsweise das Bedienrestaurant Wirtshaus werden. Der Trockenbau spielte bei der Erweiterung eine nicht nur zeitsparende Rolle.

Dass ein Bauwerk auf 2600 Metern Seehöhe eine Herausforderung ist, liegt auf der Hand, zumal die Bauzeit von rund sechs Monaten sehr kurz ist. Baumaterialien, die mit Straßen-Lkw am Fuße des Gletschers angeliefert wurden, müssen auf Spezial-Lkw mit Allradantrieb umgeladen werden. „Und die Bauarbeiter werden morgens vor den Gästen und am späten Nachmittag nach den Gästen mit der Bergbahn transportiert“, erzählt Matthias Dengg,  der Zillertaler Gletscherbahnen. Zwischen 150 bis 200 Bauarbeiter sind zu Spitzenzeiten gleichzeitig am Arbeiten, damit das neue Fernerhaus planmäßig bis spätestens Ende Oktober eröffnen kann. Im Mai und Juni erschwerten die vielen Schneefälle den Baustart.

Auch Hermann Kobale, Bauleiter des verantwortlichen Trockenbauers, der Trimmel GmbH, spricht von einer außergewöhnlichen Baustelle. „Alleine die Logistik, das Heranschaffen des Materials, erforderte eine gewisse Kreativität und besonderen Einsatz.“  Die Trimmel GmbH war drei Monate mit durchschnittlich 40 Trockenbauer im Einsatz. Eine weitere Herausforderung  waren die teilweise 5m hohen Wände, die mit Hilfe eines Gerüsts bearbeitet wurden. auch auf die Akustik wurde großer Wert gelegt. Man stelle sich nur viele skischuhträger und gesellige Runden vor. So wurden im Gangbereich des Tuxer Ferner Hauses und im Sportfachgeschäft Knauf Cleaneo Akustikdecken realisiert. „Der Brandschutz spielte bei diesem Objekt eine wichtige Rolle“, so Kobale. So wurden Träger auf R90 mit Knauf Fireboard getrimmt, aber auch die Decke des Dachgeschosses mit 3x 15 mm mit der Spezial-Gipsplatte für den Brandschutz verkleidet.   

Das ergebnis kann sich sehen lassen : Das neue Tuxer Fernerhaus bietet nun neben dem großzügigen Selbstbedienungsbereich, das neue Bedienungsrestaurant Wirtshaus am Tuxer Ferner auch die Panoramabar für alle Raucher. Auf einen barrierefreien Zugang für alle Gäste wurde ebenfalls wie beim bisherigen Tuxer Fernerhaus wert gelegt. Zudem wurde der Komfort verbessert, indem auch Rolltreppen zur Verfügung stehen. Gletscherbräune tankt man am besten in einem der kostenlosen Liegestühle auf der Sonnenterrasse. Somit steht einem ordentlichen Schitag nichts mehr im Wege und dies das ganze Jahr über.

 

Bautafel 
Objekt: Tuxer Fernerhaus
Bauherr: Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co KG 
Planung: Geisler & Trimmel GmbH, Mühlbichl 36, 6230 Brixlegg; www.geisler-trimmel.com
Trockenbaufirma: Trimmel Innenausbau GmbH
, Schnellmanngasse 14, 
6020 Innsbruck, 

Tel: +43 512 / 565705  
Baustoffhandel: Würth-Hochenburger GmbH, Ampfererstraße 60, 6020 Innsbruck,
Tel. +43 512 / 2221
Knauf Fachberatung: Norbert Springer, Mobil:+43 664 4212514
 
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit

 

Dieser Bericht wurde zur Verfügung gestellt von KNAUF GmbH